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TRX SUSPENSION TRAINING
Ein neuer Trend aus den USA erobert Deutschland
TRX im MSC Leipzig - einmalig in Deutschland
mit über 60 TRX -Kursen pro Monat die Nummer 1 im TRX Training!
Kursplan
Alle Kurse 30 Minuten
Bitte unbedingt selbständige Erwärmung vorab auf Crosstrainer, Laufband oder Ruderergometer durchführen!
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INTERVIEW
Eberhard Schlömmer ist Diplom Sportwissenschaftler
und erfahrener Ausbilder in der Multi Balance Academy
welche sich auf die Ausbildung von Schlingen Training
spezialisiert hat. Evivi spricht mit dem Geschäftsführer
über die Wirkung
und Effektivität des
TRX Suspension
Trainings und ob es
hält was es verspricht.
Was genau ist TRX Suspension Training®?
Eberhard Schlömmer: Das TRX Suspension Training
oder das Schlingentraining im allgemeinen beschreibt
eine enorm effiziente Trainingsform mit einem speziellen
Gurt- oder Seilsystem, das mit Schlingen und
Griffen ausgestattet ist. „Suspension“ bedeutet frei
übersetzt "Aufhängung" oder in der medizinischen
Übersetzung "Hängelage und/oder Hochlagerung
von Körperteilen". Der Trainierende benutzt die
Schlingen und Griffe, indem er sich abstützt oder
einhängt. Als Widerstand dient bei dieser Trainingsform
ausschließlich das eigene Körpergewicht, das gegen
die Schwerkraft arbeitet.
Es hört sich einfach an und scheint auf den ersten
Blick simpel. Aber bereits nach den ersten Übungen
wird jedem klar, hier passiert deutlich mehr, als man
zunächst vermutet! Man spürt sofort, wie der Körper
gezielt arbeitet und welch hohes Entwicklungspotenzial
vorhanden ist. Wie mit vielen tollen Dingen im Leben
empfehle ich auch hier: Probieren Sie es selbst
aus um zu erleben, um was es genau geht.
Woher stammt das TRX Suspension Training oder das
Schlingen Training?
Eberhard Schlömmer: TRX stammt aus den USA,
der Ursprung des Schlingentrainings stammt jedoch
aus Norwegen. Hier wurden in der Physiotherapie
vor über 20 Jahren bereits die ersten Versuche unternommen,
einen mobilen Schlingentisch zu konstruieren.
Die Trainingsform hat sich in wenigen Jahren
in der Physiotherpie etabliert. Die Amerikaner habe
das Prinzip dann vereinfacht, allen voran TRX Erfinder
Randy Hetrick, und daraus einen neuen Trend im
Fitnessbereich gemacht.
Wo kann man diese Trainingsform ausprobieren oder
testen?
Eberhard Schlömmer: Führende Fitnessstudios bieten
Kurse an, die mit einem solchen Schlingengeräten
arbeiten. Freizeitsportlern rate ich, dort eine Schnupperstunde
zu besuchen. Für Berufssportler, Trainer
und Therapeuten empfehle ich, unsere Grundausbildung
der Multi Balance Academy zu besuchen. Wir
vermitteln das nötige Grundwissen über die Schlingengeräte,
unterrichten zahlreiche Übungen und
Übungsprogramme, zeigen den Ausbildungsteilnehmern,
wie sie das Trainingsgerät mit unterschiedlichsten
Patienten-, Kunden- und Zielgruppen effizient,
korrekt und erfolgreich nutzen können.
Wie funktioniert das Training und wieso ist es so effizient?
Eberhard Schlömmer: In der Sportwissenschaft
spricht man von einem punctum mobile und einem
punctum fixum. Das frei hängende Trainingsgerät
stellt das punctum mobile dar, in das sich der Trainierende
mit ausgewählten Gliedmassen wie Händen,
Armen oder Beinen stützt oder hängt. Mindestens
eines der anderen Gliedmassen hält dabei Kontakt
zum Boden. So fungiert der Trainierende mit seinem
Körper als Verbindungsglied zwischen dem Boden
(punctum fixum) und dem Trainingsgerät.
Auf Instabilität, welche durch das frei hängende
Trainingsgerät und die Übung erzeugt wird, antwortet
der Stütz- und Bewegungsapparat immer mir einer
Reaktion. So kommt es durch die wahrgenommenen
Reize der Instabilität automatisch zu einem sogenannten
sensomotorischen Training, dem Zusammenspiel
von Sinnessystemen und motorischen Systemen.
Dabei kommen die sogenannten lokalen und globalen
Stabilisatoren (Muskel-, Sehnen-, Bandapparat) ins
Spiel. Ihnen ist es zu verdanken, dass Gelenke in
nahezu jeglichen Positionen stabilisiert und Qualität
und Präzision von Bewegungen positiv beeinflusst
werden.
Der menschliche Körper arbeitet nun als kinematische
Kette, d.h. Gelenke, durch Muskelschlingen verbunden,
üben gemeinsam Streck-, Beuge-, Rotationsoder
statische Bewegungsabläufe aus. Je nach Übung
werden verschiedenen Freiheitsgrade eines jeden
Gelenkes im dreidimensionalen Raum angesprochen.
Dieses einfache und zugleich hoch anspruchsvolle
Wirkungsprinzip trainiert hervorragend funktionelle
Kraft, Koordination, Gleichgewicht und Beweglichkeit.
Für wen ist es geeignet und kann es jeder ausprobieren?
Eberhard Schlömmer: Ja, das Schlingentraining ist
für jeden geeignet, solange es unter professioneller
Anleitung stattfindet. Ich habe in meiner siebenjährigen
Erfahrung mit dieser Trainingsart mit vielen
Patienten, Hochleistungssportlern, Jugendlichen,
Senioren und Couchpotatoes gearbeitet. Der große
Vorteil ist, dass das Training individuell dosiert werden
kann und für jeden einzelnen ein Programm zusammen
gestellt werden kann. Meiner Ansicht nach ist
das Sling Training aus der der Rehabilitation, Prävention
und dem Fitness – und Sportbereich in Zukunft nicht
mehr wegzudenken. Die Einsatzgebiete und Möglichkeiten
sind noch lange nicht ausgeschöpft.
Bei Rücken- und Schulterproblemen sind schnelle
Erfolge zu vermerken. Fitness- und Leistungssportler
machen nach wenigen Wochen enorme Fortschritt
in der Rumpfkraft und -stabilisation. Bei Sportarten
wie Golf, Tennis, Eishockey, Fussball, Leichtathletik,
Surfen und Schwimmen ist bereits nach wenigen
Einheiten eine höhere Bewegungspräzision zu erkennen
und die Sportler berichten über eine deutliche
Verbesserung ihrer Leistung.
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